20 May

Füllmaterial für Brustimplantate

Bekanntlich ist die Vergrößerung der Brüste keine ganz kleine Operation und es ist immer sinnvoll, sich vor dem Eingriff eingängig zu informieren. Das betrifft gerade auch das Füllmaterial der zu setzenden Brustimplantate, denn die Stoffe sind recht unterschiedlich und nicht alles eignet sich für jede Frau. Das Aufklärungsgespräch mit dem Arzt ist hier enorm wichtig, denn nur durch eingängiges Untersuchen und Abchecken lässt sich klären, welche Implantate bei der Brust OP am besten geeignet sind. Leider haben das längst nicht alle Mediziner begriffen, es gibt auch heute noch Pfuscher und Ärzte, die sich wenig für das Wohl der Patienten und vielmehr für ihr Bankkonto interessieren. Als Patientin merkt man das aber schnell, denn diese Quacksalber haben in der Regel wenig Zeit, empfehlen gern große und besonders teure Eingriffe und wissen ohnehin alles besser. Solcherlei hat es schon immer gegeben, doch heute haben wir glücklicherweise die größere Auswahl, können vergleichen und garantiert jenen Mediziner finden, der für eine Brustvergrößerung auch wirklich in Frage kommt. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Füllmaterial für Implantate, die es kritisch zu prüfen gilt.

Silikon – Der Alleskönner

Diese Implantate für die Brust OP werden bei der Herstellung befüllt und das bei verwendete Silikon bietet eine robuste, formstabile Struktur. Es stehen unterschiedliche Stufen bei der Kohäsion zur Verfügung, was mit einem speziellen Gel noch zusätzlich verbessert werden kann. Auf Wunsch lässt sich die Brust dann nach der Operation entweder fest oder weich anfühlen, was natürlich immer eine individuelle Eignung voraussetzt.

Das Material Silikon ist schon lange in zahlreichen Anwendungen zu finden. Vor allem die Pharma- und Lebensmittelindustrie setzt auf diesen Stoff und in der Medizin finden wir Silikon bei künstlichen Herzklappen oder bei der Wundnaht. Lippenstifte, Sonnencremes, Deos und auch die Babypflege enthalten Silikon und es hat sich stets als flexibler, ungefährlicher Stoff bewiesen. Bei einer Brustvergrößerung weist Silikon eine verlässliche Bindekraft auf, was einem sehr natürlichen Gefühl gleichkommt. Im Vergleich zu anderen Implantaten verhindern das Gel und die Struktur der Brustimplantate jegliches Auslaufen, was sie dann auch zu den Standardanwendungen bei der Brust OP dieser Tage macht.

Kochsalz

Kochsalz

Wer Silikon nicht mag, für den gibt es Implantate mit Kochsalzlösung. Diese werden nicht bereits im Vorfeld angefertigt, sondern vielmehr während der Brustoperation befüllt. Bis vor Kurzem war das die am häufigsten praktizierte Methode in den USA, da Silikon in den Staaten erst einmal gründlich erforscht und überprüft werden musste. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass Kochsalz in puncto Natürliches Aussehen, Form und auch Volumen mit dem Silikon kaum konkurrieren kann. Hinzu kommt die flüssige Konsistenz, was zum Auslaufen und damit zu erheblichen Komplikationen führen kann. Auch das Gefühl beim Berühren der vergrößerten Brust ist nicht sonderlich natürlich, diese erinnert oft an einen mit Wasser gefüllten Luftballon! Die Ähnlichkeit ist jedenfalls frappierend und ein wichtiger Grund, warum Kochsalz als Füllmaterial für Brustimplantate heute eher selten zum Einsatz kommt. Auch ist die Flexibilität der Implantate immens eingeschränkt und man hat kaum Auswahl beim Volumen beziehungsweise der Größe der Brüste.

Aus diesen Gründen wird heute vorrangig Silikon verwendet. Dies ähnelt der Form und dem Gefühl der Brüste sehr gut und birgt nur sehr wenige Risiken.